Was liegt zwischen Rezept und Realität? Einnahmetreue an den Beispielen Lipidsenkung und Schlaganfallprophylaxe

Willkommen zur On-Demand-Fortbildung „Was liegt zwischen Rezept und Realität? Einnahmetreue an den Beispielen Lipidsenkung und Schlaganfallprophylaxe“. Der Pharmakologe Prof. Dr. Martin Schulz zeigt anhand realer Verordnungsdaten, wie groß der Unterschied zwischen Rezept und tatsächlicher Einnahme ist. Er zeigt zudem, wie sich die Therapietreue nachweislich verbessern lässt. Denn Medikamente wirken nur, wenn sie von den Patient:innen eingenommen werden.

Erfahren Sie mehr …

  • wie der Begriff „Einnahmetreue“ international anerkannt definiert wird.
  • wie groß die Lücke zwischen ärztlicher Verordnung und tatsächlicher Medikamenteneinnahme sein kann.
  • welche verschiedenen Phasen der Therapietreue existieren und wie man diese im Praxisalltag gezielt ansprechen kann.
  • wie Sie Ihre Patient:innen mit chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen optimal behandeln und begleiten können.

Das erwartet Sie:

Disclaimer
Für den Inhalt dieses Videos sind die Referent:innen selbst verantwortlich. Die Aussagen spiegeln lediglich ihre persönlichen Meinungen wider. Daiichi Sankyo trägt keine Verantwortung für die Genauigkeit der angegebenen Informationen.

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Inhalt der eCME

Was Einnahmetreue eigentlich bedeutet
  • International anerkannte Definition des Begriffs
  • Von der Initiierung über die Umsetzung im Alltag bis zum vorzeitigen Therapieabbruch – die Unterteilung in drei Phasen
  • Erfassen der Einnahmetreue anhand einfacher Fragen
Wie groß ist das Problem wirklich?
  • Ein neues Rezept wird gar nicht eingelöst – Daten zur primären Non-Adhärenz
  • Welche Wirkstoffgruppen und Indikationen sind besonders betroffen?
  • Persistenz: Wie schnell brechen Patient:innen eine begonnene Therapie wieder ab?
  • Rolle einer unangemessenen Polymedikation bei Klinikeinweisungen, insbesondere bei älteren Menschen
Warum Einnahmetreue mehr ist als ein Nebenaspekt
  • Gesundheitliche Konsequenzen einer geringen Einahmetreue
  • Einfluss der Therapietreue auf das Sterblichkeitsrisiko
Praxisnahe Lösungsansätze für den Alltag
  • Sinnvolles Vereinfachen von Medikationsschemata
  • Rolle von Fixkombinationen für die Reduktion der Tablettenlast
  • Häufigkeit von Problemen durch das Teilen von Tabletten
  • Anpassen der Einnahmezeitpunkte an die Präferenzen der Patient:innen
  • Gemeinsame Therapieentscheidung als wichtiger Ausgangspunkt für eine bessere Therapietreue
  • Wie neue Entwicklungen in der Lipidsenkung zusätzlich zur Therapietreue beitragen können

 

Referent:innen

Prof. Dr. Martin Schulz

Wissenschaftlicher Koordinator für Pharmakotherapie, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK)

Universitätsklinikum Leipzig


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