Daiichi Sankyo setzt auf Innovationsförderung und Exzellenz in der Lipidforschung

Veröffentlicht am: 07.07.2025

Präzise Diagnostik, evidenzbasierte Therapieoptionen und gezielte Prävention: Die klinische Lipidforschung erhielt nicht nur im Rahmen des von Daiichi Sankyo gesponserten DGK-Forschungspreises 2025 eine Bühne. Das Unternehmen setzt sich als Förderer in unterschiedlichen Bereichen dafür ein, die wissenschaftliche Evidenzbasis rund um Dyslipidämien auszubauen und akademische Erkenntnisse in die Versorgungspraxis zu überführen.



Forschung für Prävention, Diagnostik und Versorgung

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) vergab den Forschungspreis für klinische Lipidforschung 2025 bereits im fünften Jahr mit Unterstützung von Daiichi Sankyo. Der Preis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert – aufgeteilt in 15.000 Euro für den Hauptpreis sowie je 1.000 Euro für zehn ausgezeichnete Abstracts. Im Zentrum steht die Förderung unabhängiger, wissenschaftlich fundierter Beiträge zur Prävention, Diagnostik und Behandlung von Fettstoffwechselstörungen.

Im Fokus der diesjährigen Preisverleihung: die Hypercholesterinämie – häufig asymptomatisch verlaufend, jedoch pathophysiologisch höchst bedeutsam. Ihre enge Assoziation mit kardiovaskulären Ereignissen wie Myokardinfarkt und ischämischem Schlaganfall macht sie zu einem zentralen Ziel präventiver und therapeutischer Strategien. Versorgungsdaten machen jedoch deutlich, dass weiterhin ein stärkeres Bewusstsein für diese Zusammenhänge nötig ist.1 Initiativen wie der jährliche „Tag des Cholesterins“ greifen dieses Defizit auf und zeigen, wie wichtig Aufklärung und Sensibilisierung sind. Sie verdeutlichen: Ein wirksames Lipidmanagement ist unverzichtbar für die kardiovaskuläre Prävention. Dafür braucht es Forschung, die Versorgungslücken identifiziert, pathophysiologische Mechanismen beleuchtet und neue Strategien zur Risikoreduktion entwickelt.

Prof. von Eckardstein: Grundlagenarbeit mit klinischer Relevanz

Mit dem Hauptpreis wurde Prof. Dr. Arnold von Eckardstein von der Universität Zürich für seine langjährige Forschungsleistung im Bereich der Lipoproteinbiologie geehrt. Seine Arbeiten zur Funktion, zum Stoffwechsel und zur diagnostischen Relevanz von Lipoproteinen gelten als wegweisend für das heutige Verständnis kardiovaskulärer Risikofaktoren. Prof. Dr. Nikolaus Marx, DGK-Kuratoriumsmitglied und Klinikdirektor am Universitätsklinikum Aachen, betonte anlässlich der Preisverleihung die nachhaltige Prägung der internationalen Lipidforschung durch Prof. von Eckardsteins Beiträge. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert sich der Preisträger als Editor-in-Chief der Fachzeitschrift Atherosclerosis aktiv für die Qualitätssicherung in der internationalen Atheroskleroseforschung.

DGK-Forschungspreis für klinische Lipidforschung 2025: v.l.n.r.: Prof. Dr. Ulf Landmesser, Dr. Hans Bernhard Büchel, Preisträger Prof. Dr. Arnold von Eckardstein, Prof. Dr. Holger Thiele (©DGK/Thomas Hauss)

Genetische Diagnostik bei Hypercholesterinämie

Ein ausgezeichneter Abstract-Beitrag aus der Hamburg City Health Study (HCHS) beleuchtet die Rolle genetischer Diagnostik bei stark erhöhten LDL-C-Werten.2 Die Analyse zeigt: Lediglich 2,3 % der untersuchten Erwachsenen mit LDL-C ≥ 190 mg/dl wiesen eine Mutation im Sinne einer familiären Hypercholesterinämie auf. Umgekehrt präsentierten sich viele Mutationsträger mit normwertigem LDL-C. Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass die alleinige Orientierung an der Lipidkonzentration nicht ausreicht, um genetisch bedingte Hochrisikokonstellationen zuverlässig zu erkennen. Die Ergebnisse unterstreichen den Stellenwert differenzierter diagnostischer Strategien und sprechen für die stärkere Einbindung genetischer Testverfahren in die Risikostratifikation – insbesondere bei unklaren familiären Vorbelastungen oder therapieresistenter Hypercholesterinämie.

Statinintoleranz und Selbstmedikation

Ein zweiter prämierter Abstract thematisiert die Versorgungssituation bei Statinintoleranz.3 In einer multizentrischen Erhebung berichtete fast jede:r zweite Patient:in über die Einnahme frei verkäuflicher Nahrungsergänzungsmittel zur LDL-C-Senkung – häufig ohne ärztliche Begleitung und beeinflusst durch mediale oder soziale Informationsquellen. Genutzt wurden unter anderem Omega-3-Fettsäuren und Knoblauchpräparate. Ein relevanter Effekt auf die LDL-C-Werte ließ sich in der Analyse jedoch nicht nachweisen. Die Ergebnisse zeigen eine erhebliche Diskrepanz zwischen wissenschaftlicher Evidenz und patientenseitigem Handeln. Die Autor:innen fordern eine intensivere ärztliche Aufklärung, um Betroffene stärker in leitliniengerechte und effektive Therapieansätze einzubinden.

Translationale Förderung: Von der Forschung in die Versorgung

Die ausgezeichneten Arbeiten verdeutlichen exemplarisch, wie wissenschaftliche Erkenntnisse praxisrelevante Versorgungslücken adressieren können – sei es durch neue diagnostische Ansätze oder durch die kritische Analyse patientenbezogener Handlungsmuster. Daiichi Sankyo versteht die Forschungsförderung als integralen Bestandteil eines strukturierten Präventionsansatzes. Das Engagement reicht über die Preisvergabe hinaus: Als aktives Mitglied der Nationalen Herz-Allianz unterstützt das Unternehmen unter anderem das Vroni-Register zur frühzeitigen Identifikation familiärer Hypercholesterinämie im Kindesalter. Durch systematisches Lipidscreening sollen genetische Hochrisikopopulationen früher erfasst und präventive Maßnahmen frühzeitiger eingeleitet werden können.

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Strukturförderung: Standortausbau für biomedizinische Innovation

Mit dem geplanten Ausbau des Standorts Pfaffenhofen an der Ilm investiert Daiichi Sankyo bis 2030 rund eine Milliarde Euro in neue Entwicklungs- und Produktionskapazitäten. Geplant sind mindestens 350 neue Arbeitsplätze, darunter Stellen für internationale Spitzenforschende, Prozessingenieur:innen und weitere spezialisierte Fachkräfte im Bereich der Steril- und Biotechnologie. Zusätzlich zur Erweiterung der Kapazitäten für kardiovaskuläre Wirkstoffe entstehen neue Labore für die Antikörper-Wirkstoff-Konjugat-Technologie (ADC). Neben der Prävention und Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen setzt das Unternehmen auf die Entwicklung und Herstellung innovativer Krebstherapien – unter anderem gegen Brust-, Lungen- und Magenkarzinome – direkt am Standort Pfaffenhofen.

Bedienung der Tabletten Presse

Mehr zum Ausbau des Standortes Pfaffenhofen an der Ilm erfahren Sie hier:


Literatur:

  1. Ray KK et al. Eur J Prev Cardiol 2024;31:1792-1803.
  2. Arnold N, Riccio C, Ziegler A, Twerenbold R. Prevalence and clinical relevance of familial hypercholesterolemia-causing mutations in Germany. Präsentiert bei der DGK-Jahrestagung, Mannheim, 23.-26. April 2025.
  3. Katzmann J et al. Self-medication to lower LDL cholesterol and to treat statin-associated muscle symptoms in patients with statin intolerance. Präsentiert bei der DGK-Jahrestagung, Mannheim, 23.-26. April 2025.

Bildnachweis: © wildpixel / iStock-1309947643.jpg

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