Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern: Konsistente Evidenz über Studiendesigns hinweg

Veröffentlicht am: 25.02.2026 | Lesezeit ca. 5 min

Randomisierte Studien bilden die Grundlage moderner Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern. Für die klinische Praxis ist jedoch entscheidend, ob sich Wirksamkeit und Sicherheit auch im Versorgungsalltag bestätigen lassen. Register- und Versorgungsdaten liefern hierzu wichtige Hinweise.

Das Bild zeigt eine Person in weißem Arztkittel mit weißem Hemd und blauer Krawatte, ein Stethoskop hängt um den Hals. Die Hände umschließen eine eingeblendete grafische Darstellung mit einem blauen Abzeichen mit Häkchen vor einem Globus.


Von der Zulassungsstudie in den Versorgungsalltag

Randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) gelten als Goldstandard, um Wirksamkeit und Sicherheit neuer Therapien zu bewerten. Für die orale Antikoagulation bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) liegt seit Jahren eine breite Evidenzbasis aus pivotalen Studien vor.

In der täglichen Versorgung stellen sich jedoch zusätzliche Fragen: Bleiben diese Effekte auch unter Alltagsbedingungen stabil? Wie entwickeln sich Ereignisraten über längere Zeiträume? Und lassen sich Ergebnisse in unterschiedlichen Gesundheitssystemen reproduzieren?

Für Edoxaban liegt mit der Phase-III-Studie ENGAGE AF–TIMI 48 eine breite Evidenzbasis vor – ergänzt durch prospektive Langzeitbeobachtungen, deutsche Registerdaten und aktuelle internationale Versorgungsdaten.

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